Nachhaltigkeit im E-Commerce

Schon mal was gespendet? Wenn nicht, dann wird’s höchste Zeit. Denn das Spenden ist eine wahre Win-Win-Situation. Egal ob Sachspende oder Geldspende, du hilfst nicht nur anderen, sondern du kannst auch selbst davon profitieren. 

Ist das wirklich so? Heißt es nicht, dass von den Dingen, die man spendet, kaum noch was bei den Bedürftigen ankommt. Außerdem gibt es immer wieder Fälle mit Betrügern, die Spenden sammeln und dann spurlos verschwinden. 


Zudem gibt es unzählige Spendenaufrufe:  Ein Herz für Kinder, SOS-Jugenddörfer, Blut beim Roten Kreuz, Sachspenden an gemeinnützige Organisation und viele mehr.Wem soll man denn jetzt Spenden? 


Heute gehts es um das Wieso, Weshalb, Warum rund um Spenden.

 (Lesezeit ca. 5 min)

Warum ist Spenden wichtig?

Mit Spenden kann man Vermögen aufbauen. Das klingt im ersten Moment etwas unlogisch, denn Vermögen aufbauen bedeutet, sparen sparen sparen... Spenden ist das genaue Gegenteil von Sparen und vermindert das Vermögen. Ja, stimmt. Das Geld ist dann erst mal weg. 


Jetzt kommen wir zum Thema finanzielle Verantwortung. Geld ist nur ein neutrales Tauschmittel; nicht gut, aber auch nicht schlecht. Es kommt nur darauf an, wie man zu Geld steht und was man damit anstellt. Denn Geld ist Macht und jeder kann mit damit etwas auf der Welt bewegen. Wofür man das Geld ausgibt, ist jeden Tag aufs neue eine Entscheidung. 

Erst geben, dann nehmen: Auch Finanz-Coach-Guru Bodo Schäfer sieht Spenden als absolutes Muss. „Glücklich ist derjenige, der gelernt hat, dass der sicherste Weg, um Geld zu bekommen, der ist, zuerst einmal Geld zu geben“ – Bodo Schäfer aus seinem Buch „Der Weg zur finanziellen Freiheit“ und stammt im Original von dem amerikanischen Schriftsteller Napoleon Hill (aus dem Buch „Think and Grow Rich“). Zusammengefasst: Wenn du etwas gibst, bekommst du auch etwas zurück.

Wem sollte man spenden?

Ob man nach wie vor einen Betrag X an eine wohltätige Organisation möchte, ob als einmalige Spende oder als monatlichen Förderbetrag, bleibt jedem selbst überlassen. Es gibt einen Haufen Organisationen, an die man spenden kann, zum Beispiel in den Bereichen humanitäre Hilfe, Umweltschutz oder Tierschutz.
Wichtig hierbei ist, dass man gezielt ein oder zwei Organisationen mit den jeweiligen Themengebieten heraussuchen, für die man gerne gibt. 


Das KO-Kriterium für die ausgesuchte Organisation ist Seriosität. Niemand will, dass sein Geld nicht da ankommt, für das er es gespendet hat. Bevor man spendet, sollte man sich also sehr gut über die potenzielle Organisation informieren und darauf achten, dass sie wirklich transparent mit den Spendengeldern umgeht. Wenn man sich unsicher ist, hilft einem als Orientierung das Spenden-Gütesiegel des Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI). Hilfswerke mit diesem Siegel wurden streng geprüft und für glaubwürdig befunden. 

Was man im Gegenzug lieber nicht tun solltet: sich von irgendwelchen Leuten von irgendwelchen Organisationen auf der Straße anquatschen und zu einer Spende oder Mitgliedschaft überreden lassen. Der Wille zu spenden, sollte von einem selbst kommen.


Kurzer FunFact:Unsere Generation ist übrigens immer mehr Fan von Crowdfunding-Projekten als von klassischen Spenden. 


 Spenden muss nicht immer unbedingt nur mit Geld verbunden sein. Auch Sachspenden können in manchen Fällen wertvoll sein, zum Beispiel Kleidung. Doch da muss man aufpassen – vor allem bei Altkleidercontainern an der nächsten Straßenecke. Fast die Hälfte aller Altkleidercontainer sind illegal aufgestellt.

Unsere Retouren enden als Spenden

Was machen wir mit unseren Retouren? Wir haben uns dazu entscheiden, unsere retournierten Produkte an die Diakonie Mannheim zu spenden. Lies hier mehr darüber. Die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer freuen sich über unsere Unterstützung. Vor allem sind aber auch die Bedürftigen der lokalen Gemeinde glücklich, dass sie unsere Produkte erhalten. 


 Spenden kann manchmal sogar über Leben und Tod entscheiden. Etwa bei Blutspenden oder einer Stammzellenspende. Zuletzt gab es die große Debatte über den verpflichtenden Organspendeausweis. Die Zahl der Organspender ist in Deutschland so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Jeder wird gebraucht. Einen Organspendeausweis zu beantragen, ist übrigens ganz easy. Hier erfährst du, wie es funktioniert!


Machen wir uns nichts vor: Spenden tut man nicht nur für andere Menschen, am Ende tut man es ein bisschen auch für sich selbst. Das ist sogar wissenschaftlich belegt. Experten sprechen vom “warm glow effect“, also das warme Gefühl, das man bekommt, wenn man eine gute Tat vollbracht hat. Je höher die Spende ist, desto stärker soll das Gefühl sogar sein. 

Spenden von der Steuer absetzen

Aber jetzt wird Tacheles geredet. Denn so eine Spende macht sich neben dem warmen Gefühl auch ziemlich gut in der Steuererklärung. Man kann Spenden nämlich von der Steuer absetzen. Man braucht dafür nur eine Spendenbescheinigung bzw. eine Spendenquittung von der Organisation. Diese muss man bei Nachfrage des Finanzamts vorlegen können. Immer angegeben sein muss der Spendenbetrag, das Datum sowie die Bestätigung, dass die Spende einem gemeinnützigen Zweck zugutegekommen ist. Meistens schicken dir die Organisationen den Beleg schon von sich aus zu. Für Beträge bis 200 Euro reicht dem Finanzamt sogar ein Kontoauszug. 


Spenden fallen in der Steuererklärung unter den Punkt Sonderausgaben. Pro Jahr darf man maximal20 Prozent der Einkünfte als Spenden absetzen. Alles darüber wird ins darauffolgende Jahr geschoben.Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, seiner Umwelt und seinen Mitmenschen durch eine Spende etwas Gutes zu tun. Und nicht zuletzt ist es eine emotionale Win-Win-Situation.Einige unserer Mitarbeiter spenden auf privater Basis. 

Unsere Empfehlung

  • Suche dir ein oder zwei Organisationen, denen du pro Jahr mindestens 1 Mal spendest
  • Tue gutes!
  • Sende Unterstützung für Australien