BitterLiebe bringt den vergessenen Geschmack der Bitterstoffe zurück

Süß oder bitter? Bei vielen Menschen würde die Wahl höchstwahrscheinlich zugunsten von süß ausfallen. Bei “Bitterstoffen” hingegen denken die Meisten wahrscheinlich zuerst an verstaubte braune Flaschen mit eher fragwürdigem Geschmack. Tatsächlich aber werden Bitterstoffe als wundersame Naturkraft schon seit Jahrhunderten wegen ihrer vielfältigen Wirkungsweise genutzt. Nicht umsonst finden sie in der traditionellen chinesischen Medizin, der ayurvedischen Küche und in Klosterküchen Anwendung. Heutzutage sind die Geschmäcker jedoch durch übermäßigen Zuckerkonsum und der Omnipräsenz von Fastfood und stark verarbeiteten Lebensmitteln zu einem großen Teil auf süßes Essen getrimmt – umso dringlicher braucht es darum mehr denn je Bitterstoffe, um eine gesunde Balance zu erhalten. Höchste Zeit, den vergessenen Geschmack wieder auf den Speiseplan zu setzen, dachten sich auch Andre Sierek und Jan Stratmann 2018 und gründeten die Bitterstoff-Brand BitterLiebe mit der sie altbewährte Inhaltsstoffe in innovativen Rezepturen mit einem angenehm sanften Geschmack sowie einem jungen, frischen Design verknüpfen.

Bitterliebe

Bitter bitte!

Die Mission: den Geschmack „bitter“ wieder positiv zu besetzen und in das Bewusstsein der Menschen zurückzurufen. Bitter ist neben süß, sauer, salzig und umami eine der fünf Geschmacksrichtungen, die die menschliche Zunge wahrnehmen kann. Doch was für die heutige „Großeltern-Generation“ noch ganz selbstverständlich war, nämlich regelmäßig bitterstoffhaltige Gemüse und Pflanzen zu verzehren, gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Ursprünglich bitteren Lebensmitteln, wie etwa Rucola, Chicorée oder Radicchio, sind die gesunden Bitterstoffe fast vollständig herausgezüchtet worden. Gleichzeitig wurden die Geschmackssinne in den letzten Jahrzehnten zunehmend durch Geschmacksverstärker aus der Lebensmittelindustrie geprägt. Daher haben heute nur noch die wenigsten Menschen gut ausgeprägte Bitterrezeptoren auf der Zunge und stattdessen empfinden die Meisten Bitterstoffe als unangenehm und meiden sie entsprechend. Doch durch die fehlenden Bitterstoffe entgeht den Menschen eine wunderbare Naturkraft.

Bitterliebe Gründer

Schwiegermutter knows best!

Zur Kreation ihrer Produkte inspiriert wurden die beiden BitterLiebe-Gründer Andre Sierek und Jan Stratmann übrigens von der gemeinsamen Schwiegermutter in spe – gemeinsam, da die Freundinnen der beiden Schwestern sind. Seit Jahrzehnten von Bitterstoffen begeistert, reicht Schwiegermama regelmäßig nach dem Essen die Flasche mit Bitterstoffen herum, sodass auch die beiden Jungs schnell von der „Bitterliebe“ angesteckt wurden. Doch während die Wirkung die Beiden vollends überzeugte, waren sie vom Geschmack und Design der gängigen Produkte sehr enttäuscht. Viele schmeckten eher nach „Geschmacksnote Oma“ oder einem Kräutertrank, der ein paar Jahre zu lang irgendwo tief in einem Keller gelagert hatte. Ein Zustand, den beide ändern wollten – mit Erfolg: Dank sorgfältig ausgewählter Rohstoffe und Kombinationen bestechen alle BitterLiebe-Produkte durch eine angenehm frische und sanfte Bitternote. 

Aktuell umfasst das Sortiment Tropfen, Pulver, Tee und seit neuestem auch Kapseln. Alle Produkte sind vegan, glutenfrei und werden doppelt auf Schadstoffe getestet.

Bitterliebe Judith Williams

Menschen mögen es bitter

Der Erfolg gibt den beiden Gründern recht: über eine halbe Million Flaschen wurden bereits verkauft, die Nachfrage steigt stetig, die Menschen machen sich Gedanken über ihre Ernährung. 

Seit dem Auftritt bei der VOX-Sendung Die Höhle der Löwen im Oktober 2019, bei der das Gründer-Duo Investorin Judith Williams für sich gewinnen konnten, skaliert das Geschäft stark weiter und nicht nur die HSE24-Moderatorin ist begeistert von den Produkten. Bitter eignet sich als Gegenpol zu süß perfekt für Naschkatzen, außerdem wirken Bitterstoffe nach dem Essen besser als ein Schnaps oder Espresso. Sie lassen sich aber auch wunderbar in Getränke und Gerichte einbinden – vom Frühstück bis zum Abendessen. Und egal in welcher Form: Bitterstoffe können bei regelmäßigem Verzehr zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens beitragen.

So arbeitet BitterLiebe aus dem Mannheimer Office jeden Tag mit knapp 10 festen Angestellten und einigen Freelancern daran, die Kraft der Bitterstoffe weiter unter die Leute zu bringen.

BitterLiebe Produkte sind im Onlineshop unter und deutschlandweit in dm Drogeriemärkten erhältlich.

 

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