Black Friday vs Fridays for Future

Black Friday - Der Tag, dem alle entgegenfiebern, ist da. Während die einen dem Shoppingwahn am Black Friday freien Lauf lassen, demonstrieren die anderen für Fridays for Future. Es heißt also:


Schnäppchenjäger vs. Klimaaktivist


In den nächsten 5 Minuten gehts um folgendes:

Was macht Snocks am Black Friday? 

Tipps für einen erfolgreichen Green (Black) Friday? 

Und was hat unser Nachhaltigkeits-Gedanke mit dem Black Friday zu tun?


SNOCKS am Black Friday?

JA, wir nehmen am Black Friday teil und geben Rabatte auf unsere Produkte. Warum? Wir sind auf dem Weg nachhaltiger zu werden. Damit Wir zukünftig umweltfreundliche Produkte anbieten können, brauchen wir deine Unterstützung. Doch bevor du dich auf unsere Discounts stürzt, gehe bitte kurz in dich und lies dir den "Reality Check" durch!



Kurzer Reality check

Sind wir ehrlich, dann ist die aktuelle Lage die, dass "Jeder Alles Will" und Black Friday bringt uns diesem Traum näher - doch wie soll das funktionieren? Das Wirtschaftswachstum verspricht, dass die Armen wie die Reichen leben können und die Reichen wie die Oligarchen. Aber schon jetzt sprengen wir die physischen Grenzen unseres Planeten.


Doch das Wachstum muss weiter gehen. Mit jeder Generation verschiebt sich die Basislinie des normalen Verbrauchs. Vor dreißig Jahren war es lächerlich, abgefülltes Wasser zu kaufen, wo das Leitungswasser sauber und reichlich vorhanden ist. Heute verwenden wir weltweit 1 Million Kunststoffflaschen pro Minute.


Man kann mittlerweile tragbare Wassermelonenkühler, Smartphones für Hunde oder Bananen in Plastikfolie kaufen. Für solche Dinge zerstören wir unseren grünen Planeten und unsere eigenen Überlebenschancen. Was nun?


Green (Black) Friday

Black Friday verstärkt die globale Ungerechtigkeit, kritisieren die „Fridays for Future“-Aktivisten. Denn der Kampf für mehr Klimaschutz ist auch einer gegen soziale Ungleichheit. Der Konsum bei uns gehe auf Kosten der Menschen in weniger industrialisierten Staaten: "Das geschieht auf den Schultern derer, die den „Black Friday“ wahrscheinlich nicht einmal kennen. Doch diese Menschen sind es, die die daraus resultierenden Folgen der Klimakrise verstärkt zu spüren bekommen", kritisiert Springer. Insofern sei der "„Black Friday“ tatsächlich ein schwarzer Freitag".


Einige Firmen haben daher Kampagnen wieden Blue Friday oder Green Friday ins Leben gerufen.  Diese Gegenbewegung will für Nachhaltigkeit werben und spendet große Teile des Umsatzes an Klimaschutzorganisationen. Manche verdoppeln den Preis, andere schließen den Betrieb, um einen Beach Clean-Up zu veranstalten und Patagonia wird alle Spenden verdoppeln (Vergangenes Jahr sind 10 Millionen $ zusammen gekommen).


Den Black Friday zu verteufeln wäre übertrieben. Man kann diesen Tag nutzen, um den übermäßigen Konsum in viel Nachhaltigkeit umzuwandeln.

Mehr dazu findest du hier.

Tipps

  • Kauf weniger und sinnvoller
  • Überlege, was du wirklich brauchst
  • Wähle Qualität statt Quantität
  • Wähle Produkte, die zertifiziert sind 


Ist Nachhaltigkeit die Lösung für alles?

Vielleicht! Doch dass wir durch "grünen Konsum" das ewige Wirtschaftswachstum mit dem Überleben der Erde in Einklang bringen können, ist vermutlich nur Wunschdenken.


Das große Problem des Systems ist der Glaube an "ewiges Wachstum" auf unserem nicht wachsenden Planeten!


Deshalb ist jeder Schritt wichtig und die Aktionen jedes Einzelnen zählen! Wir müssen unseren Fußabdruck verringern, unseren Konsum hinterfragen und anfangen auf unseren brennenden Planeten zu achten.


DU bist Teil der Lösung! Nicht nur an Tagen wie diesen, sondern an jedem Tag aufs Neue!


Deine Kaufentscheidung ist eine Stimme für mehr Nachhaltigkeit, eine Stimme für den Planeten und für den Klimaschutz.


Unsere Empfehlung

  • Beachte unsere Tipps
  • Es liegt in deiner Hand, dich für einen bewussten Konsum zu entscheiden
  • Act Now