Klimaneutralität mit ClimatePartner

Die CO2-Uhr tickt für unseren Planet A

Wir haben nicht mehr viel Zeit, bis das CO2-Budget aufgebraucht ist und wir das 2 Grad-Ziel verpassen. Doch dieses Ziel sollten wir erreichen, denn es gibt keinen Planet B.  

Du verbrauchst 8,7 Tonnen CO2e* pro Jahr! Damit das Klimaziel von 2 Grad erreicht wird, hast du aber lediglich ein Budget von 2 Tonnen CO2e...

*CO2e = CO2 equivalent - neben CO2 gibt es weitere Gase, die zur globalen Erwärmung beitragen. Diese werden auf durch Faktoren umgerechnet auf CO2e. Zum Beispiel:  1g Methan ist 25-mal so wirksam wie Kohlendioxid.

Deshalb lautet die Devise: Reduzieren!


Auch wir wollen unseren CO2-Fußabdruck verringern und gehen dafür noch einen Schritt weiter. Wir wollen klimaneutral werden. Klimabilanz auf null? Wie soll das denn funktionieren?

Heute erfährst du:

  • Wie wir unser Ziel erreichen wollen
  • Wer ClimatePartner ist
  • Wie die Berechnung des CO2-Fußabdrucks funktioniert
  • Was das Ganze bringt und welche weiteren Schritte planen.

Lesezeit ca. 6min

Für das Erreichen unseres Ziels nutzen wir einen vierteiligen Prozess als Vorgehensweise. Jeder Teil dieses Plans wird in Abstimmung mit den anderen arbeiten, um unseren CO2-Fußabdruck bei null zu halten, während wir weiter wachsen. Insbesondere die Teile 3 und 4 werden uns helfen, CO2-positiv zu werden - mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufzunehmen, als wir einbringen.

  1. Berechnen unserer Auswirkungen
    Ein von einem Drittanbieter validiertes System zur Messung unserer Auswirkungen ist vorhanden, damit wir fundierte Entscheidungen treffen und unsere Fortschritte verfolgen können.
  2. Reduzieren unserer Auswirkungen
    Vermeiden von Energiebedarf, wo immer wir können, Verbessern der Effizienz, wo wir es nicht können.
  3. Kompensation unserer Auswirkungen
    Da, wo wir unsere Auswirkungen nicht weiter reduzieren können.
  4. Positive Auswirkungen.
    Wege testen, mit denen man Kohledioxid wieder aus der Atmosphäre abscheiden kann. Zum Beispiel durch Aufforstungsprojekte o.ä.

Wir beginnen mit dem ersten kleinen Schritt, indem wir unsere Auswirkungen auf die Umwelt berechnen. Dafür bekommen wir Unterstützung von der Firma ClimatePartner, die als unabhängige Drittfirma unsere Transparenz und Glaubwürdigkeit stärkt.

Kurz gesagt checken die einfach ab, ob wir alles wahrheitsgetreu und sauber erledigen und nicht rumtricksen ;)

Wer ist ClimatePartner

ClimatePartner bietet Unternehmen wie uns die Möglichkeit das Klima zu schützen. ClimatePartner arbeitet täglich daran, durch Klimaschutz Lebensumstände von Menschen, Tieren und Pflanzen auf dieser Welt zu verbessern.  Konkret werden Klimaschutzprojekte in Zusammenarbeit mit Kunden entwickelt und gefördert.


Klimaschutzprojekte verbessern die Situation vor Ort und schaffen Möglichkeiten für Menschen, ihr Leben zu verbessern. Außerdem erhalten Klimaschutzprojekte den Lebensraum von Tieren und Pflanzen.Der wesentliche Beitrag, den ClimatePartner leistet, ist jedoch, das Klima zu schützen. Damit zukünftige Generationen ihr Leben genauso frei gestalten können wie wir heute. Denn das wird nicht möglich sein, wenn die Durchschnittstemperatur auf der Erde weiterhin steigt. 

Wie funktioniert das?

Der Prozess entspricht unserer Vorgehensweise. Zuerst werden CO2-Emissionen berechnet. Dadurch definieren sich die Hauptspots, an denen CO2-Emissionen anfallen. Anschließend kann man mittels Klimaschutzstrategien die CO2-Emissionen reduzieren. 


Da man als produzierendes Unternehmen in irgendeiner Weise immer einen Einfluss auf die Umwelt hat, lässt sich logischerweise nicht alles reduzieren. Alle Auswirkungen, die man nicht vermeiden kann, werden dann durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen, also kompensiert.

Berechnung

In die Berechnung fließen viele Zahlen ein. Da man bis hin zum Mittagssnack jeden Mitarbeiters fast alles berücksichtigen könnte, gibt es vordefinierte Geltungsbereiche, sogenannte Scopes. Diese helfen dabei, dass man sich nicht im Detail verliert. Dadurch erreicht man eine sehr gute Näherung des letztendlichen CO2-Ausstoßes.


Die genaue Beschreibung und Definition der Scopes, von denen es 3 gibt, folgt in einem späteren Post.

Scope 1 beinhaltet die Emissionen, die direkt durch das bilanzierende Unternehmen gesteuert werden können (direkte CO2-Emissionen).

In Scope 2 werden indirekte CO2-Emissionen ausgewiesen, die durch den Zukauf von Strom, Wärme, Kälte und Dampf bei externen Energieversorgern verursacht werden.

Alle übrigen CO2-Emissionen, die nicht der direkten unternehmerischen Kontrolle unterliegen,werden in Scope 3 ausgewiesen (andere indirekte CO2-Emissionen). Hierunter fallen z.B.CO2-Emissionen, die mit Produkten und Dienstleistungen verbunden sind.

Kompensation

Nach der Berechnung der CO2-Emissionen suchen wir ein Klimaschutzprojekt aus, das wir unterstützen wollen. Solche Projekte sind zum Beispiel das Trinkwasserprojekt in Madagaskar, das Solarenergie-Projekt in Namibia oder das Aufforstungs-Projekt deutscher, österreichischer und schweizer Wälder.


Jedes Klimaschutzprojekt kompensiert CO2-Emissionen auf seine eigene Art. Hierbei wird z.B. errechnet wie hoch die CO2-Einsparung ist, die anderenfalls durch Abholzung der Wälder resultieren würde, andererseits wird aber auch der Klimanutzen berücksichtigt, der durch das dauerhafte Wachstum von neuen angepflanzten Bäumen entsteht. Verglichen wird auch die Nutzung von konventionellen Energieträgern zur Herstellung von Strom aus neuen Solar- oder Windkraftprojekten.


Dementsprechend entstehen dann die Kompensations-Kosten auf unserer Seite. Hier werden wir abwägen, welches Projekt den größten Nutzen bringt und wohin unsere Unterstützung fließen soll. Update coming soon!


Was nutzt das Ganze?

Zuerst wollen wir unsere Emissionen kennen. Die Frage, die wir klären wollen ist: Wo fällt wie viel CO2 an? Anschließend werden wir weiterhin unser Bestes geben und unsere Emissionen reduzieren. Wir nutzen bereits Öko-Strom, reduzieren unseren Plastikanteil in der Verpackung, drucken auf nachhaltigem Papier und vieles mehr.


Die Kompensation unserer Emissionen folgt dann in Schritt 3. Dadurch wollen wir klimaneutral produzieren und der Umwelt weniger Schaden antun.

Der letzte Schritt ist dann, aktiv zu werden und neben der Unterstützung von Klimaschutzprojekten weitere Projekte unterstützen.


Unser Samu plant zum Beispiel ein Fußball Camp in Guatemala zu realisieren. Geiler Traum, bei dem wir ihn super gerne unterstützen. Denn Kindern in ärmeren Ländern eine Perspektive zu geben ist für uns genauso ein Anliegen wie umweltfreundlicher zu werden!

Jetzt aber zu dir. Denn auch du kannst im Alltag einiges bewegen!

Klimaneutral im Alltag

Über Suchmaschinen wie Ecosia findet man ziemlich schnell unterschiedliche CO2-Rechner. Wir haben dir hier mal einen ausführlichen CO2-Rechner verlinkt. Hier kannst du deine privaten CO2-Emissionen berechnen, Reduktionspotenziale erkennen und kompensieren.


Ob Flugreise, ein Jahr klimaneutral Auto fahren oder einfach die Emissionen des Haushalts pro Jahr – (fast 9 Tonnen für einen durchschnittlichen Bürger in Deutschland). Für den Ausgleich wählst du ein Klimaschutzprojekt aus, über das die Emissionen wieder eingespart werden, und der Flug, die Reise, die Autofahrt, der Haushalt sind klimaneutral. Neben der Vermeidung und Reduktion ist der Ausgleich von Emissionen eine entscheidende Säule im Klimaschutz, bei der auch du mitmachen kannst!

Unsere Empfehlung

  • Mache dir bewusst, wie viel CO2 du produzierst. Fange doch bei deinem Kaffee-Konsum an.
  • Berechne deinen CO2-Fußabdruck
  • Reduziere, wo möglich
  • Kompensiere deine Umweltauswirkung
  • Hör dir den Podcast von OMR an mit Leaders for Climate Action