Störtebekker bringt den Barbershop in dein Bad

Was für viele Menschen eine intensive Massage ist, das ist für einige Männer der Besuch beim Barbershop des Vertrauens: Entspannung pur. Man betritt das Geschäft, es riecht bereits nach Leder und Whiskey. Sobald man sich in eine schnurrende der Couches fallen lässt, bekommt man auch schon ein Glas feinen Schnaps gereicht. Was wäre, wenn du dieses besondere Gefühl zu dir nach Hause holen könntest? Genau dieses Ziel hat sich Martin Picard vor zwei Jahren gesteckt. Seitdem arbeitet er akribisch an der Umsetzung dieses ambitionierten Vorhabens. Sein Startup Störtebekker bietet stylische Rasur Accessoires an, die Kunden vergessen lassen, dass sie im heimischen Badezimmer stehen. Doch wie kommt ein BWL-Student dazu, Rasierzubehör zu verkaufen?

Zwischen Vorlesungssaal und Selbstsätndigkeit

Schon während seines Bachelorstudiums und verschiedenen Praktika merkt Martin, dass er sein eigenes Ding machen muss. Er hat wenig Spaß daran, sich in Hierarchien einzugliedern und Anweisungen stupide zu folgen. Für den endgültigen Sprung in die Selbstständigkeit fehlt Martin jedoch im Jahr 2017 zunächst noch die zündende Idee. Als er Fulfilment by Amazon (FBA) entdeckt, ist er Feuer und Flamme. Ihn fasziniert das Angebot des E-Commerce Riesen, welches es theoretisch jedem Menschen ermöglicht, ein kleines Startup zu gründen. Motivierter als während seines gesamten Studiums konsumiert Martin Videos, Podcasts und anderen Content rund um FBA. Parallel macht er sich an die Entwicklung erster Produkte. Jeder Amazon-Seller kennt es sicher: Produktsamples auf Alibaba bestellen, testen, verwerfen, neu bestellen. Nach gefühlt tausenden Schleifen steht das erste Produkt fest: Rasierhobel. Martin ist jedoch klar, dass er sich mit einem derart gängigen Produkt irgendwie von der Masse abheben muss. Durch die Firma seiner Eltern kommt er schließlich auf eine Idee. Was wäre, wenn die Rasierhobel nicht nur selbst qualitativ hochwertig. sondern noch dazu stylisch eingepackt wären? Promt kontaktiert er einen Lederhersteller aus Bangladesch, bei dem er Jahre zuvor ein Praktikum gemacht hat. Nach einigen Gesprächen war klar: Alle Störtebekker Produkte sollen von hochwertigem Leder ummantelt werden und sich so von der Konkurrenz abheben.

Martin Picard Störtebekker

Konstantes Wachstum und eigener Onlineshop

Während seines Masters baut Martin Picard sein Amazon Business sukzessive aus und verkauft fleißig Rasierzubehör. Nach einem kurzen Intermezzo bei einem Blockchain Startup entschließt er sich letztendlich dafür, in Vollzeit an seinem Traum zu arbeiten. Ab diesem Zeitpunkt geht es für Störtebekker immer weiter nach oben, bisher konnte der Umsatz in jedem darauffolgenden Geschäftsjahr verdoppelt werden. Dieses konstante Wachstum ermöglicht es Martin, mittlerweile ein Team von vier Mitarbeitern zu leiten. Gemeinsam arbeiten sie daran, ein authentisches Barbershop-Gefühl in die Badezimmer dieser Welt zu bringen. Störtebekker soll Qualität und irgendwo auch Männlichkeit verkörpern. Spätestens, wenn man die Produkte des jungen Startups zum ersten mal bestellt, merkt man das. Seit dem 01. Mai 2020 gibt es die stylischen Rasur-Accessoires nicht nur auf Amazon, sondern im eigenen Onlineshop zu kaufen. Durch diese Maßnahme möchte sich Martin langfristig unabhängiger von Amazon machen. Außerdem soll dadurch die Marke Störtebekker wachsen und an Bekanntheit gewinnen. Auch geschäftlich liegt der Fokus ganz klar auf Wachstum. Bisher konnte man den Gesamtumsatz in jedem Jahr der Geschäftstätigkeit verdoppeln. 2020 sieht es aktuell sogar so aus, als würde man die Zahlen aus dem Vorjahr verdreifachen. Wir sind gespannt und freuen uns auf die weitere Entwicklung von Störtebekker!

 

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